Wohnen
Die izfb hat in der Zeit von 1996 bis 2006 Wohn- und Werkstattgebäude in Rohrlack-Vichel errichtet. Heute wohnen in der LebensGemeinschaft Rohrlack-Vichel gGmbH ca. 40 Menschen mit Behinderung, sie arbeiten in den Werkstätten (Kräutergärtnerei, Hauswirtschaft und Tischlerei) der LebensWerkGemeinschaft gGmbH.
Angelika Müller Haus
Das Angelika Müller Haus (Dorfstr. 4c, 16845 Rohrlack) wurde als erstes Haus in Rohrlack 1996 errichtet und stellte die ersten 8 Wohnplätze zur Verfügung. Es befindet sich im Eigentum eines Stifters und ist der LebensGemeinschaft Rohrlack-Vichel gGmbH zur Miete zur Verfügung gestellt.
Der Name Angelika Müller bezieht sich auf eine junge Bewohnerin, die kurz vor ihrem geplanten Einzug starb. Beide Eltern haben mit ihrem Engagement die Einrichtung bis heute geprägt. Wir sind Ihnen dafür sehr dankbar.
Jonathan Haus
Das Jonathan Haus (Dorfstr. 4b, 16845 Rohrlack) wurde als zweites Haus in Rohrlack 1998 fertig und stellte weitere 8 Wohnplätze zur Verfügung.
Das Haus hat seinen Namen aus dem Astrid Lindgren Buch "Die Brüder Löwenherz". Jonathan hat dort gemeinsam mit seinem Bruder allerhand Abenteuer erlebt. Die Geschichte steht in persönlichem Bezug zur ersten Bewohnerin dieses Hauses.
Vivienne Haus
Das Vivienne Haus (Lindenhof 2a, 16845 Rohrlack) wurde als drittes Haus in Rohrlack 2000 fertig und stellte weitere 8 Wohnplätze zur Verfügung. Eigentümer ist die izfb, Mieter die LebensGemeinschaft Rorhlack-Vichel gGmbH.
Der Name "Vivienne" bezieht sich auf die Heilpädagogin Vivienne Krück. Sie leistete einen maßgeblichen Beitrag bei der Gründung der Camphill Lebensgemeinschaft in Alt-Schönow.
Elisabeth Vreede Haus
Das Elisabeth Vreede Haus (Dorfstr. 10b, 16845 Vichel) wurde als viertes Haus in Vichel, einer Nachbargemeinde von Rohrlack, 2006 in Holzbauweise fertig und stellte weitere 10 Wohnplätze zur Verfügung. Eigentümer ist auch hier die izfb, Mieter die LebensGemeinschaft Rohrlack-Vichel gGmbH.
Der Name Elisabeth Vreede bezieht sich auf die Mathematikerin, Astronomin und Mitbegründerin der Anthroposophischen Gesellschaft. Sie begann früh mit der Förderung von Menschen mit Behinderung nach den Gedanken Rudolf Steiners.
Vichel II
2026 nimmt die izfb zusammen mit der LebensGemeinschaft Rohrlack-Vichel gGmbH die Errichtung eines weiteren Wohnhauses (ca. 10 Plätze) in Angriff. Es soll in erster Linie älter werdenden Menschen mit Behinderung dienen. Es wird auf dem Grundstück der izfb errichtet.